Domplatz: Wohnraum statt Verwaltungszentrum
Die FDP Arlesheim verfolgt seit Jahren das Ziel, den Domplatz durch die Schaffung von attraktivem Wohnraum einer sanften Belebung zuzuführen. Bis anhin sah es danach aus, dass dieses Vorhaben nach dem Auszug der Strafverfolgungsbehörden und des Bezirksgefängnisses per 2014 zumindest teilweise verwirklicht werden könnte. Nun sieht aber das Entlastungspaket des Kantons den Zusammenzug von weiteren kantonalen Verwaltungseinheiten am Domplatz vor.
Dies will die FDP Arlesheim verhindern. Sie fordert den Gemeinderat und den Kanton auf, umgehend Gespräche über einen Alternativstandort aufzunehmen und damit die Häuser auf der Nordseite des Domplatzes einer neuen Nutzung zuzuführen (Parzellen 54 und 101 auf folgendem Plan).

Die kantonalen Verwaltungsstellen sollten sich nach Auffassung der FDP in der Nähe der Verkehrsdrehscheibe Arlesheim-Dornach befinden, wo auch die Erschliessung mit dem privaten und öffentlichen Verkehr besser gewährleistet ist. Damit wird der Dorfkern von unnötigem Individualverkehr entlastet.In diesem Zusammenhang ist namentlich auf die im Eigentum der Gemeinde Arlesheim stehenden Parzellen an der Birseckstrasse („Hundewiese“; Parzelle 1135 auf nachfolgendem Plan) sowie an der Talstrasse hinzuweisen. Eine Modellrechnung der FDP Arlesheim zeigt auf, dass mit einem Landabtausch zwischen der Gemeinde und dem Kanton sowie dem Verkauf der Häuser am Domplatz eine für alle involvierten Parteien sinnvolle Lösung erzielt werden kann.

Wir FDP-Gemeinderatskandidaten werden uns für einen attraktiven Domplatz einsetzen. Unser Anliegen wird auch in Form eines Landratsvorstosses von Balz Stückelberger unterstützt.
Anton Fritschi, Markus Eigenmann, Lukas Stückelberger
Positionspapier: Attraktiver Wohnraum statt kantonale Verwaltung






